Blitzlichter

Wie Achtsamkeit entsteht.

Die Achtsamkeit - Mindfulness - entsteht aus einer inneren Haltung von Dankbarkeit und Liebe, die man im Alltag bewusst integrieren kann, um den Samen der Hoffnung und Zuversicht in anderen Menschen zum Erblühen zu bringen. „Wie die Pflanzen in der Natur, von denen wir lernen können was Blühen bedeutet.“

Es ist in der heutigen digitalen Welt eine Herausforderung und man muss mutig sein, um „Stopp“ zu sagen, damit man sich der Achtsamkeit im „Hier und Jetzt“ widmen kann. Die Dauerberieselung durch die Lautsprecher von Musikanlagen, Handys, Fernseher oder Computer gilt es bewusst auszublenden. Umso mehr man die Achtsamkeit in der Stille trainiert, umso einfacher kann man sie ins Bewusstsein rufen und gezielt im Alltag anwenden. Achtsamkeit hilft in der Beziehung und in der Kommunikation mit Mitarbeitern, Freunden, der Familie und mit sich selbst. Die Achtsamkeit kann trainiert werden. Zum Beispiel durch die Fokussierung auf den Atem, um zu innerer Ruhe, Gelassenheit und die Fokussierung auf das «Hier» und «Jetzt» zu gelangen.
Im Grundsatz geht es bei allem was wir tun darum, möglichst immer im „Hier und Jetzt“ zu sein. Nicht nur physisch mit unserem Körper, sondern auch mit unseren Gedanken, aufmerksam und präsent zu sein. Die Voraussetzung für diesen Zustand des «Seins», des «Gewahrseins» im „Hier und Jetzt“, setzt die Achtsamkeit voraus. Die Raupe im Kokon macht sich keine Sorgen über das Gestern und auch nicht über das Morgen. Sie konzentriert sich voll und ganz auf das „Hier und Jetzt“. So liegt der Schlüssel der Achtsamkeit in der Fokussierung auf den Moment. Sehr heilsam sind Meditationsübungen ohne Ton in der Stille, wo man sich auf ein Kerzenlicht fokussiert, oder auf ein Blatt oder eine Blüte oder sonst irgendein beruhigendes Objekt. Das Objekt ist ein Hilfsmittel, um sich zu zentrieren und zu fokussieren. Die Kunst liegt darin seine Achtsamkeit gezielt auszurichten. Durch die Achtsamkeit, nimmt man auch non-verbale Signale wahr.  Man befindet sich in einem Zustand der erweiterten Wahrnehmungsfähigkeit im „Hier und Jetzt“.
In diesem gezielt herbeigeführten Zustand erkennt man Zusammenhänge, die man im Alltag nicht einfach erkennen kann, weil man zu stark abgelenkt ist durch SMS, E-Mails, Gespräche, Radio usw. Es ist der Zustand, der uns zu uns selber führt, uns aufrichtet und zentriert. Wir sind völlig fokussiert und achtsam. Wir lassen Gedanken, Sorgen, Ängste und alles Negative an uns vorbeiziehen und öffnen uns bewusst für alles Positive, Aufbauende und Stärkende. Wir befinden uns, auch wenn der Moment nur kurze Zeit dauert, im «Flow-Korridor», wo wir uns für die Fähigkeit der Achtsamkeit (gesteigerte Wahrnehmungsfähigkeit) bewusst öffnen. Die Kunst liegt darin, diesen Zustand öfters in den Alltag zu integrieren, um dadurch komplexe Situationen im Beruf oder im Privaten unmittelbar, erfolgreich und zum Wohle aller Beteiligten zu lösen.
Diese Fähigkeit die Achtsamkeit zu steigern, besitzt jeder Mensch, aber wir nehmen uns oft nicht die Zeit, weil wir der Ansicht sind, dass die Eingebungen von aussen wichtiger und bedeutender sind, als die Informationen, die von unserem innersten in unser Bewusstsein gelangen. In dem Moment, wo wir in Achtsamkeit und in der Stille zu Erkenntnissen kommen, die für uns und unser Leben so viel wichtiger sind als alle anderen Ablenkungen und Geräusche, die täglich auf uns einprasseln, dann befinden wir uns in unserer Mitte und in unserer Kraft.
Täglich ein bis fünf Minuten Achtsamkeits-Training mit Fokussierung auf ein Objekt, ein Bild oder das Ein- und Ausatmen bringt schon nach 2-3 Wochen erheblich mehr Ruhe und Gelassenheit mit sich. Die Effizienz und die Gesundheit werden gesteigert und die Work-Life-Balance nachhaltig gestärkt.
Gerne unterstütze ich Sie mit weiteren Tipps bei der Umsetzung.


Gelassenheit ist …

… die Frucht des Lebendigen, die Frucht der Wurzel und der Bäume.
… der Friede in dir, in deiner Bestimmung zu sein.
… der Sternenhimmel, der Tag und Nacht da ist und dir erscheint, wenn du ihn sehen möchtest.
… die Begabung sich dem hin zu geben was ist, ohne nachzufragen, ohne nachzuforschen einfach annehmen wie es ist.
              Gelassenheit kann nicht gelehrt werden.
… ein Zustand der Gedanken, sich in der Geborgenheit, im Ankommen, im Hier und Jetzt, in der Ruhe sich zu verwurzeln.
… sich dessen gewahr zu werden, dass wir alle von dieser Erde sind und wir alle wieder zurückgehen in die Erde.
… getragen zu sein, jeden Tag die Sonne zu erblicken.
… die Fähigkeit sich gelassen einlassen, sein lassen, so annehmen wie es ist, sich dem hingeben wie es ist.
… nicht hinterfragen sondern für sich in sich reflektieren, seine Fähigkeiten, sein Können, seine Wahrnehmung, seiner Bestimmung entgegen zu gehen, im Fluss zu sein, den Fluss zu spüren, sich selber spüren, sich selber so annehmen wie man ist. Sich berühren lassen von anderen Menschen, sich berühren lassen von der Schönheit der Natur, respektvoll mit allem umzugehen, vor allem auch mit sich selber.

Das Aussen ist der Spiegel des Inneren, das Innere ist das Resultat unserer Fähigkeit, gelassen und mit Zuversicht das so anzunehmen wie es ist.
Be- und Verurteilen lässt uns zögern, lässt uns zweifeln, drängt uns ab von der Gelassenheit. Die Zuversicht, den Mut, die Herausforderungen anzunehmen die einem im Leben begegnen, mit Vertrauen auf ein Ziel zu zugehen, seinen Weg zu machen, das ist Gelassenheit.

… nicht, nichts tun.

… das Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten, in seine eigenen Wahrnehmungen richtig zu interpretieren, das Positive zu sehen, die Fähigkeit sich dem zu stellen, was auf einen zukommt, ohne zu hadern, ohne zu zweifeln, vertrauensvoll in seiner eigenen Mitte sich spüren, sich wahrnehmen und Stärke nach aussen reflektieren, gelassen und mit Zuversicht die Herausforderungen zu meistern. Nicht davon rennen, sondern sie anzunehmen, als eine Aufforderung sich weiter zu entwickeln.

Gelassenheit bedeutet nicht, nichts tun. Gelassenheit bedeutet im Fluss zu sein und im Fluss zu bleiben. Gelassenheit ist eine fokussierte Angelegenheit. Sich fokussieren auf das Hier und Jetzt, ist viel anspruchsvoller als allen möglichen Einflüssen zu lauschen und sich ablenken zu lassen. Die Gefahr der Ablenkung, des Abkommens vom ursprünglichen Weg, ist durch die heutigen Medien und Einflussgrössen viel wahrscheinlicher und naheliegender als die Fähigkeit sich auf seine eigenen Fähigkeiten konzentrieren zu können. Sich auf sich selber, auf deine eigene Wahrnehmungsfähigkeit zu konzentrieren. Es ist viel einfacher abgelenkt zu werden. Es ist wichtig, dass man sich auf seine eigene Wahrnehmung konzentriert. Dass man sich die Zeit nimmt, in die Stille zu gehen, in die Ruhe, zu spüren wie es ruhiger wird, wie es friedlicher wird, wie es sanfter wird. Das gibt Kraft, das gibt Frieden und das gibt Gelassenheit. 

Demut ist ...

... die Verkörperung von Dankbarkeit in einer Zeit des Verstehens, des Innehaltens, des Verzeihens. Das Grosse in mir wahrnehmen, um verstehen zu lernen, was wichtig ist ohne Be- und Verurteilung. Selbstannahme und ein offenes, liebendes Herz ist der Kompass für alles, was ist.

Die Zuversicht, vertrauensvoll des Göttlichen gewahr zu werden und die schöpferische Kraft in allem, was ist, zu erkennen und sich selbst nicht wichtiger zu nehmen als die göttliche Schöpferkraft. Sie hat das Universum entwickelt und auch uns Menschen die Möglichkeit gegeben, auf dieser Erde zu erkennen, was es heisst, zu leben und zu lieben.

In Dankbarkeit von der Erde erschaffen zu sein und hier als Gast zu leben und zu lieben und sich ihrer Ressourcen zu bedienen. In Demut anzuerkennen, dass wir Menschen Teil eines grossen Ganzen sind. Die Erde ist im Universum ein Staubkorn und wir Menschen sind auf diesem Staubkorn wiederum ein Staubkorn. Wie gut muss es das Universum mit uns Menschen meinen, dass es uns auf diesem Staubkorn des Universums ernährt und leben lässt. Sie lässt uns die Erfahrungen machen, die wir zu machen wünschen. So können wir irgendwann im Leben demütig anerkennen, dass wir als Staubkorn der Erde, als Staubkorn in den Galaxien zu Hause sind und uns in Geborgenheit und Dankbarkeit im Schosse der Mutter Erde verwöhnen und lieben lassen dürfen.

Danke, liebe Mutter Erde, dass wir Menschen hier bei dir zu Gast sein dürfen als Staubkorn auf einem Staubkorn in den unendlichen Weiten deiner schöpferischen Kraft der unendlichen Galaxien. In Demut und Dankbarkeit deiner schöpferischen Kraft erkennen wir deine Handschrift und dein Wohlwollen gegenüber den Menschen, Tieren, Pflanzen und allem, was ist. Danke.

Glück ist ...

... was man nicht zu suchen braucht.
... alles so anzunehmen, wie es ist, ohne das Verlangen, mehr haben zu wollen oder mehr besitzen zu müssen.
... ein Zustand der IST.
             Glück gibt es nicht zu kaufen.
... eine Geisteshaltung, die sich selber als glücklich wahrnimmt.
             Es braucht sehr wenig um glücklich zu sein, ein Zwinkern mit den Augen, ein Lächeln, einen Blick in die Natur, ein bewusstes Einatmen von frischer Luft.
... ein flüchtiger Augenblick oder eine längere Periode.
             So vieles birgt Glück in sich, so dass die Suche nach Glück ein Zeichen von Abwesenheit eines erweiterten Bewusstseins ist.
             „Bin ich glücklich?“, muss man sich nicht fragen, denn wenn man sich diese Frage stellt, ist man es sicher nicht.
... ein Zustand von Liebe und Dankbarkeit, ein Geschenk, alles so anzunehmen, wie es ist, ohne Beurteilung und ohne Verurteilung im Hier und Jetzt.

Buchempfehlung
Robin S. Sharma, Der Mönch, der seinen Ferrari verkaufte, Knauer Taschenbuch Verlag, 2001

Fotograph mit „Passion“ 
Yves und Nicole Evers Foto Evers, 6043 Adligenswil, www.fotoevers.ch